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Mit dem Fahrrad auf Weltreise

2009 - 2011

 

Zwei Jahre mit dem Fahrrad unterwegs  -   Start zu Hause in der Schweiz, auf dem Donauradweg nach Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Türkei, Iran, Pakistan, nach Indien  – Flug nach Malaisia, weiter durch Thailand, Laos, nach Vietnam    –   Flug nach Seattle, über die legendäre „101“ durch die Staaten Washington, Oregon und Californien, über die Baja-California und das Kernland Mexicos nach Belize, weiter durch Guatemala, Honduras, El-Salvador, Nicaragua nach Costa-Rica,   -   Flug zurück nach Europa.   

Über uns
Vreni hat Jahrgang 1952, arbeitet als Pflegehilfe, Ueli mit Jahrgang 1948 ist Fachchemiker für Instrumental-analytik und Q-Manager. 
Wir haben zwei erwachsene Söhne, Andreas und Marcel.
Wir wohnen seit Jahren in Oberkirch / LU, fühlen uns aber immer noch als Berner 

Wie alles begann . . . . .

   
" Träume "

Solange wir Träume haben  -  leben wir
Solange wir leben  -  geben uns Träume Hoffnung
Solange es Hoffnung gibt  -  haben wir keine Angst vor der Zukunft
Die Zukunft liegt in unseren Händen
träumen wir nicht nur, sondern erleben wir sie!

Petra Grabau   
                                                                                       ©1999  Petra Grabau  


Unsere Zukunft
Arbeiten bis zum 65.Alterjahr?
Ueli möchte es nicht, insbesondere nach gewissen „Trubeljahren“ im Betrieb. Des öftern neue Geschäftsleitung, immer mehr Arbeit – offensichtlich nimmt die „Frustrationstoleranz“ mit dem Alter ab – eigentlich reicht es! 
Auch Vrenis Bandscheibenvorfall fordert neue Überlegungen, der Körper ruft nach Veränderung.

Aber was können wir tun? Wie können wir unsere Zukunft kurz- oder mittelfristig anders gestalten?

Die Idee
Eigentlich ist es schon länger her, (genau gesagt am 26. Januar 2006), als Vreni am Telefon von „Träumen“ sprach. Am Abend zu Hause wurde es dann konkreter: Im Radio hörte Vreni eine Sendung über eine Weltreise per Fahrrad – und es machte bei ihm irgendwie „Klick“!
Vrenis Überlegungen:
-  es kann sich mich als „Hausmann“ schlecht vorstellen (Frühpensionierung)
-  wir haben etwas nachzuholen (aus unserer Jugendzeit?)
-  idealer Einstieg in die Pensionierung (körperliche und geistige Fitness!!)
-  Reise mit dem Fahrrad gibt Beschäftigung und (fast) keine Reisekosten
-  einfach weg (Start) von zu Hause ins Ungewisse
mal einfach etwas „Verrücktes“ tun!!

Erste Gedanken
Die Idee ist eigentlich gar nicht so schlecht, nein, sogar ausgesprochen gut!
Beim Radfahren sind doch beide beschäftigt, jedes ist in gewisser Weise für sich alleine. Man hat etwas zu tun, die Zeit wird verfliegen. Zeit hat man genug, (man ist schliesslich Frühpensioniert), die gefahrenen Kilometer spielen überhaupt keine Rolle.
Man hat eigentlich kein Ziel, sondern im wahrsten Sinne des Wortes „der Weg ist das Ziel“ (Ausser man will im Winter in einer warmen Gegend sein)!
Zwischendurch einen „Platten“ oder sonst eine Panne – was soll’s, man hat ja Zeit, wichtig ist nur, dass das Können für Reparaturen vorhanden ist, aber das kann man sich ja aneignen.


Wohin könnte es eigentlich gehen?
Sicher eine ganz wichtige Frage, denn – können wir das überhaupt? Wir sind doch keine 20 mehr!
Wenn man das alles so in Erwägung zieht, so ist eigentlich Richtung "Osten" mit Überwintern in Indien am naheliegensten.

Aber auch eine andere wichtige Frage: Wie können wir dieses Vorhaben finanzieren? Können wir unser Haus befristet vermieten? Ein paar Ausschreibungen an Anschlagtafeln und eine Anzeige im Internet – wir werden sehen, sind zuversichtlich.